So wenige Tötungsdelikte wie seit zehn Jahren nicht mehr
Nach vorläufigen Daten der mexikanischen Regierung wurden im vergangenen Jahr 23.374 Menschen getötet, das ist rund ein Drittel weniger als noch im Vorjahr. Gemessen an der Bevölkerung fiel die Zahl der Tötungsdelikte damit auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren.
Der Rückgang zeigt sich fast im ganzen Land: In 26 der 32 Bundesstaaten wurden weniger Tötungsdelikte registriert als noch 2024. Besonders stark sank die Zahl im zentralmexikanischen Zacatecas mit 71 Prozent, gefolgt von Chiapas und Quintana Roo im Süden des Landes mit Rückgängen um mehr als 50 Prozent.
Gleichzeitig bleibt die Gewalt im Land sehr ungleich verteilt. Mehr als die Hälfte aller Fälle ereignete sich in nur sieben Bundesstaaten. Besonders betroffen ist weiterhin Guanajuato, wo rivalisierende kriminelle Gruppen seit Jahren um Einfluss kämpfen. Die Zahlen sind erstmal nur vorläufig und werden erfahrungsgemäß später nach oben korrigiert.
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