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Einkommen

Mindestlohn schafft klaren Abstand zum Bürgergeld

Veröffentlicht am 05.12.2025
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Eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass sich Vollzeitarbeit zum Mindestlohn finanziell deutlich vom Bürgergeld abhebt – und zwar überall in Deutschland.

Laut den Berechnungen liegt das verfügbare Einkommen einer alleinstehenden Person mit Mindestlohn bei monatlich rund 1.570 Euro, mit Bürgergeld bei etwa 1.015 Euro – ein Unterschied von knapp 55 Prozent. Bei Familien ist der Abstand noch größer: Alleinerziehende mit einem Kind haben rund 750 Euro, Paarfamilien mit zwei Kindern rund 660 Euro mehr als vergleichbare Bürger­geldhaushalte. Der regional unterschiedliche Einkommensvorteil lässt sich laut WSI vor allem durch unterschiedliche Wohnkosten erklären – aber nicht durch zu hohe Sozialleistungen.

Aussagen darüber, ob das Bürgergeld Menschen vom Arbeiten abhält, lassen sich aus der Studie allerdings nicht ableiten.

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