Horrorstudien

LSD und die Suche der CIA nach dem Wahrheitsserum

In den Fünfzigerjahren begann der US-Geheimdienst CIA seine Suche nach der ultimativen Wahrheitsdroge. Über 20 Jahre lang führt er unter verschiedenen Tarnbezeichnungen geheime und grausame Menschenversuche zur Bewusstseinskontrolle durch – meist ohne das Wissen der Betroffenen.

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Ella Daum
Ella Daum
Veröffentlicht am 05.12.2025
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Zu Beginn des Kalten Krieges wollten die USA herausfinden, wie Gedanken kontrolliert und menschliches Verhalten gezielt gesteuert werden kann. Auslöser war die Rückkehr von Soldaten aus nordkoreanischen Gefangenenlagern, die auf einmal Propaganda des Gegners verbreiteten.1 Hatten die Kommunisten etwa eine neue Methode zur Gehirnwäsche entdeckt? Aus Angst, auf diesem Feld bereits in Rückstand zu sein, begann die CIA selbst zu forschen.

 

Das Ziel: Singen wie die Vögel

Das erste Projekt dieser Art beginnt 1950 und nennt sich Bluebird – angeblich nach dem Ziel benannt, Gefangene dazu zu bringen, wie Vögel zu singen.2 Dafür sollen neue „Verhörteams“ gebildet werden, die Lügendetektoren, Drogen und Hypnose einsetzen. So will man die „bestmöglichen Ergebnisse bei Verhörtechniken“ erzielen.3

Etwa zur gleichen Zeit steigt Allen Dulles als Berater bei der CIA ein. Er war zuvor Spionagechef des OSS, der Vorgängerorganisation der CIA. Nach nur kurzer Zeit wurde er damit beauftragt, die geheimen Operationen der CIA zu leiten. Vor allem aber war Dulles ein begeisterter Verfechter von Projekten zur Gedankenkontrolle aller Art.4

Er baut das Programm aus. Die ersten Versuchskaninchen? Häftlinge und mutmaßliche Informanten in geheimen amerikanischen Verhörzentren in Westdeutschland und Japan.5 Camp King in Oberursel bei Frankfurt, seit 1946 von den Amerikanern für „besondere Verhöre“ von widerspenstigen Ex-Nazis und anderen Gefangenen genutzt, dient als Testzentrum.6

Bluebird ist allerdings so geheim, dass selbst ein Militärstützpunkt nicht mehr sicher genug scheint. Deshalb wird die Villa Schuster im hessischen Kronberg – auch bekannt als Haus Waldorf – zur neuen Basis für Bluebird-Verhöre.7 Beratend steht dabei insbesondere der frühere Nazi-Arzt Walter Schreiber zur Seite. Er ist Spezialist auf dem Gebiet: Der ehemalige Generalarzt ist schon an Menschenversuchen in Konzentrationslagern beteiligt gewesen.8

Für Dulles ist Bluebird ein Projekt von höchster Wichtigkeit. Er stellt im Juli 1951 den Chemiker Sidney Gottlieb ein, der später als „oberster Giftmischer der CIA“ bekannt wird. Unter seiner Leitung soll Bluebird erneut „ausgeweitet, intensiviert und zentralisiert“ werden. Außerdem erhält das Projekt einen neuen Namen: Artichoke.9

 

LSD: Ein Wahrheitsserum?

Neben den Testzentren in Deutschland und Japan führt die CIA ab 1951 auch Experimente in geheimen Gefängnissen in den USA durch. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Wirkung von Drogen: Können sie Informationen aus dem „Befragten“ herauslocken? Und welche Substanzen eignen sich dazu am besten? Gottlieb und seine Mitarbeiter sind sich ganz sicher: Es gibt ein Wahrheitsserum – es muss nur gefunden werden.10 Zuvor hatten die CIA und ihr Vorgänger OSS bereits Marihuana, Kokain, Heroin und Meskalin zu diesem Zweck untersucht. Das Ergebnis: unbefriedigend.11

Gottlieb versucht es deshalb mit LSD. Die Wirkung der Droge hatte er zuerst an sich selbst getestet, später an Mitarbeitenden der CIA. Während einige Probanden gefügig wurden und Geheimnisse verrieten, fühlten sich andere übermächtig und verweigerten jegliche Kooperation. Manche erlitten paranoide Zusammenbrüche. Auch andere Befragungen zeigen: LSD funktioniert als Wahrheitsserum nicht zuverlässig. Gottlieb hingegen ist überzeugt, dass die Droge unerforschte Kräfte besitzt.12

Er beobachtet regelmäßig Verhöre in Haftanstalten im Ausland und testet seine Mix­turen an Gefangenen. Zwischen 1951 und 1953 reist er mit seinem Forschungsteam nach Tokio, Seoul und und München, wo der Spionage Verdächtigte, Kriegsgefangene und „entbehrliche“ Menschen unter Drogen befragt, gefoltert und anschließend umgebracht werden.13

 

Völlige Versuchsfreiheit

Unter Sidney Gottliebs Leitung wird Artichoke eines der brutalsten Projekte, die je von einer US-Regierungsbehörde gefördert worden sind. Als Allen Dulles 1953 zum Chef der CIA aufsteigt, bekommt Gottlieb freie Hand für sämtliche Drogenexperimente zur Gedankenkontrolle. Am 13. April 1953 gewährt Dulles Gottliebs Vorhaben ein Startbudget von 300.000 Dollar. Neuer Deck­name: MK-Ultra.14 Das Kürzel MK weist darauf hin, dass das Projekt vom Technischen Dienst der CIA betrieben wird. Der zweite Teil, Ultra, ist schon im Zweiten Weltkrieg zur Kennzeichnung der strengsten Geheimhaltungsstufe militärischer Informationen verwendet worden – das Programm ist also ultrageheim.15

Die ersten Opfer des neuen Programms sind Kleinkriminelle und Drogenabhängige. Sie werden in ein sogenanntes „Safe House“ im New Yorker Stadtteil Greenwich gebracht – eine getarnte Wohnung, die die CIA für geheime Operationen nutzt. Dort bekommen die Probanden LSD-Getränke und werden während des Halluzinierens von CIA-Mitarbeitern beobachtet.16

Sidney Gottlieb geht es darum, die Drogen an immer mehr Menschen zu testen – um immer mehr über ihre Wirkung zu erfahren. Deshalb wirbt er auch Krankenhäuser und medizinische Fakultäten für kontrollierte Experimente an. Viele der MK-Ultra-Teilprojekte werden an renommierten Kliniken und Universitäten durchgeführt.17 Die Ausweitung verursacht einen Versorgungsengpass, weshalb Gottlieb Mitte 1953 für 240.000 Dollar den gesamten Weltvorrat an LSD aufkauft. Zusätzlich wird der Pharma­konzern Eli Lilly beauftragt, die Formel zu imitieren, um eine dauerhafte Versorgung mit LSD sicherzustellen.18

 

 

MK-Ultra nimmt immer größere Ausmaße an

Im Jahr 1955 beginnt ein weiteres Teilprojekt von MK-Ultra unter der Bezeichnung Midnight Climax. In San Francisco und New York werden Sexarbeiterinnen dafür bezahlt, Versuchskaninchen anzulocken. Auch diese bekommen LSD verabreicht. Die CIA beobachtet die Probanden hinter einem Einwegspiegel.19

Im gleichen Jahr gründet Gottlieb mit dem Neurologen Harold Wolff eine Forschungsstiftung, die nach außen unabhängig wirken, in Wirklichkeit aber Gelder an Wissenschaftler schleusen soll – die Society for the Investigation of Human Ecology. Ihr Forschungsschwerpunkt: Beeinflussung menschlichen Verhaltens, Verhöre und Gehirnwäsche. In einem der ersten Projekte im Auftrag der Stiftung werden hundert chinesische Flüchtlinge angelockt, indem man ihnen „Stipendien“ verspricht – tatsächlich aber wird getestet, ob sie sich dazu „programmieren“ lassen, in China Sabotageakte zu begehen.20

Dank solcher Tarnorganisationen wie der Society for the Investigation of Human Ecology konnten Krankenhäuser, medizinische Zentren und Wissenschaftler zur Forschung rekrutiert werden, ohne dass sie vom geheimen Projekt der CIA wussten.21

Die geheime Finanzierung von Forschung zur Bewusstseinskontrolle geht auch über die USA hinaus. Im kanadischen Montreal verabreicht der Psychiater Ewen Cameron in den 50er- und 60er-Jahren seinen Patienten Drogen und behandelt sie mit Elektroschocks, die bis zu 40-mal so stark sind wie zu dieser Zeit üblich. Er lässt sie Tonbandaufnahmen in Schleife anhören – manchmal tausendfach. „Destrukturierung“ nennt er den Prozess, bei dem das Gedächtnis seiner Patienten gelöscht werden soll, um es anders wiederherzustellen.22 Wahrscheinlich weiß auch er nicht, dass er für die CIA „forscht“. Seine Versuche wurden von 1957 bis 1962 von der kanadischen Regierung bezahlt – und von der Society for the Investigation of Human Ecology. Zudem zeigt eine Studie, dass seine Experimente schon lange vor der Kontaktaufnahme mit der CIA begonnen hatten.23

Cameron verursacht schwere Schäden: Einige Opfer verlieren zeitweise oder ganz ihr Gedächtnis. Ein Patient ist nach der Behandlung eine völlig andere Person, verfällt in einen kindlichen Zustand und wird inkontinent. Er hat die psychiatrische Klinik, in der Cameron arbeitete, ursprünglich wegen Gesichtsschmerzen aufgesucht. Der Psychiater sieht darin eine Angstörung – und behandelt ihn mit Elektroschocks und künstlich eingeleitetem Dauerschlaf, der bis zu 50 Tage andauert. Eine andere Patientin kommt mit 23 Jahren wegen einer Wochenbettdepression in die Psychiatrie. Sie wird zwei Jahre lang mit Elektroschocks, LSD und monatelangem Schlaf behandelt und dann in einem kindsähnlichen Zustand entlassen.24

Teilweise enden die MK-Ultra-Versuche auch mit dem Tod der Opfer. So injiziert etwa der Arzt Paul Hoch vom New York Psychiatric Institute dem Tennisprofi Harold Blauer ohne dessen Wissen mehrfach die Droge Meskalin. Blauer ist ursprünglich wegen Depressionen nach einer Scheidung aufgenommen worden. Obwohl er sich beschwert, wird die Dosierung immer weiter erhöht, bis er nach einer extrem hohen Dosis am 8. Januar 1953 stirbt.25

Der prominenteste Todesfall im Zusammenhang mit dem Projekt ist wohl der vermeintliche Suizid von Frank Olson. Der CIA-Biowissenschaftler stürzte im November 1953 aus dem zehnten Stock des Pennsylvania-Hotels in Manhattan.

Jahrzehnte später kam heraus, dass Olson selbst für MK-Ultra gearbeitet hatte – doch offensichtlich von Gewissensbissen geplagt wurde. Er hatte in Safe Houses in Deutschland brutale Verhöre miterlebt, bei denen Menschen, die als Spione, Maulwürfe oder Sicherheitsrisiko verdächtigt wurden, unter Drogen, Hypnose und Folter zu Tode kamen. Olson soll geäußert haben, die CIA verlassen zu wollen. Die wiederum räumte später ein, Olson kurz vor seinem Tod ohne dessen Wissen LSD verabreicht zu haben.

Dadurch ergab sich eine ganz neue Sicht auf seinen Tod: Wurde er wegen seiner Bedenken zum Sicherheitsrisiko und mit LSD „behandelt“, bevor er sich im Rausch aus dem Fenster stürzte? Möglich. Ober er wurde aus dem Fenster gestürzt, wie es ein Forensiker vermutete, als er 40 Jahre später Olsons exhumierte Leiche untersuchte und Hämatome am Kopf fand, die wahrscheinlich vor dem Sturz entstanden waren.26

 

Aufarbeitung: Unmöglich

Meist sind die Opfer unwissend, wie Olson – aber nicht nur. Es gibt auch freiwillige LSD-Probanden, teilweise sogar bekannte Persönlichkeiten der Gegenkulturbewegung der Fünfziger- und Sechzigerjahre, wie etwa der Dichter Allen Ginsberg oder die Mitglieder der Rockband Grateful Dead.27 Auch der Literaturstudent Ken Kesey findet sich unter den Probanden. Seine Erfahrungen verarbeitet er 1962 in seinem Roman Einer flog übers Kuckucksnest – ein Welterfolg, der später mit Jack Nicholson verfilmt wird.

Nach 149 Teilprojekten lässt Präsident Richard Nixon MK-Ultra 1972 einstellen. Richard Helms, seit 1966 Leiter der CIA, befiehlt, alle Akten zu vernichten. Doch rund 20.000 Dokumente sind erhalten geblieben28 – und das Projekt kommt insbesondere dank des Investigativjournalisten John Marks ans Licht,29 der 1979 das erste Buch30 über das menschenverachtende Projekt veröffentlicht.31

Das Programm kann allerdings nie vollständig aufgearbeitet werden. Selbst mehrere staatliche Untersuchungskommissionen bringen nur wenig Klarheit.32 Die US-Regierung versucht mit allen Mitteln, rechtliche Konsequenzen abzuwenden. Trotzdem erhalten mehrere Kläger Entschädigungen infolge von Gerichtsbeschlüssen, außergerichtlichen Einigungen oder aufgrund neuer Gesetze.33

Die Familie von Frank Olson etwa erhält 750.000 Dollar und Präsident Gerald Ford entschuldigt sich persönlich bei ihr. Für alle anderen menschenverachtenden Versuche hat sich jedoch weder die CIA noch der amerikanische Staat jemals entschuldigt.34

Auch in Kanada sind Klagen teilweise erfolgreich: Ende der Achtzigerjahre einigt sich die CIA nach einer Sammelklage mit mehreren Patienten und zahlt jedem von ihnen 90.000 Dollar. 1992 legt die kanadische Regierung sogar ein Entschädigungsprogramm auf – allerdings nur für die Opfer, die sich nach der Behandlung in einem „kindlichen Zustand“ befinden.35 Noch heute kommt es zu Klagen.36

Und Sidney Gottlieb? Er wird für seine Verbrechen nie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen.37 Die CIA verleiht ihm sogar die Distinguished Intelligence Medal, eine der höchsten Auszeichnungen der Behörde. Als er 1973 in den Ruhestand geht, ist er zu dem Schluss gekommen, dass seine Experimente nutzlos gewesen sind – aber bereut er sie? Das lässt zumindest sein anschließendes Leben vermuten: Er leitet mit seiner Frau eine Leprakolonie in Indien, arbeitet in einem Hospiz und kauft eine Blockhütte in Virginia, wo er sich dem Volkstanz und der Ziegenzucht widmet.38

  1. 1

    Leusch, Peter: Die Menschenversuche der CIA, auf: deutschlandfunkkultur.de (12.4.2017).

  2. 2

    Kinzer, Stephen: Poisoner in Chief: Sidney Gottlieb and the CIA Search for Mind Control, New York 2019, S. 38.

  3. 3

    Central Intelligence Agency (Hg.): Project Bluebird, Document No. CIA-RDP83-01042R000800010003-1, S. 2, auf: cia.gov (5.4.1950).

  4. 4

    Kinzer 2019, S. 38-39.

  5. 5

    Evans, Michael: CIA Behavior Control Experiments Focus of New Scholarly Collection, auf: nsarchive.gwu.edu (23.12.2024).

  6. 6

    Kinzer 2019, S. 40-41.

  7. 7

    Ebd.

  8. 8

    Tabor, Nick: MK-Ultra, auf: britannica.com (17.11.2025); Berliner Zeitung (Hg.): Die US-Regierung untersucht die Verhörmethoden der Bush-Ära. Die CIA foltert schon viel länger: Waterboarding, Kältefolter, Wahrheitsdrogen, auf: berliner-zeitung.de (27.8.2009).

  9. 9

    Kinzer 2019, S. 48-51.

  10. 10

    Ebd., S. 52, 57.

  11. 11

    Tabor 2025; Kinzer 2019, S. 57-58.

  12. 12

    Ebd., S. 58, 61.

  13. 13

    Ebd., S. 62.

  14. 14

    Ebd., S. 69-71.

  15. 15

    Superior Court of Quebec, District of Montreal (Hg.): Amended Application to Authorize the Bringing of a Class Action and to Appoint the Applicant as Representative Plaintiff, Aktenzeichen 500-06-000972-196, S. 8, auf: clg.org (31.12.2020).

  16. 16

    Kinzer 2019, S. 74.

  17. 17

    Ebd., S. 131.

  18. 18

    Tabor 2025.

  19. 19

    @Brut: Quand la CIA tentait de manipuler les cerveaux : le projet MK-Ultra, Min. 6:40, auf: youtube.com (16.12.2023); Kinzer 2019, S. 139-140.

  20. 20

    Ebd., S. 134-135.

  21. 21

    Tabor 2025; Kinzer 2019, S. 131-132.

  22. 22

    @Radio Kanada Info (Hg.): Enquête | Lavage de cerveau : les victimes oubliées, Min. 7:40, 8:10, auf: youtube.com (12.4.2018); Levinson-King, Robin; Alanna, Eloise: At 16, I was experimented on by the CIA and now I’m suing, auf: bbc.com (15.11.2025).

  23. 23

    @Radio Kanada Info 2018, Min. 4:20.

  24. 24

    Ebd., Min. 2:00, 4:45, 8:25.

  25. 25

    Kinzer 2019, S. 66.

  26. 26

    Kinzer, Stephen: From mind control to murder? How a deadly fall revealed the CIA’s darkest secrets, auf: theguardian.com (6.9.2019); @Brut 2023, Min. 4:00.

  27. 27

    Tabor 2025.

  28. 28

    Kinzer 2019, S. 180; Schimikowski, Florian: Geheimdienstliche Bewusstseinskontrolle – Im April 1953 begann das Projekt MKUltra, auf: deutsches-spionagemuseum.de (13.4.2021).

  29. 29

    @Brut 2023, Min. 9:00.

  30. 30

    Marks, John: The Search for the „Manchurian Candidate“, New York, 1979.

  31. 31

    BBC News Mundo (Hg.): MK-Ultra : le sombre héritage du programme secret de la CIA visant à trouver des moyens de contrôler l‘esprit, auf: bbc.com (9.5.2022).

  32. 32

    Schimikowski 2021.

  33. 33

    Central Intelligence Agency (Hg.): Project MK-Ultra, auf: cia.gov (28.12.2022).

  34. 34

    @Brut 2023, Min. 10:00.

  35. 35

    @Radio Kanada Info 2018, Min. 12:00.

  36. 36

    Levinson-King/Alanna 2025.

  37. 37

    @Brut 2023, Min. 10:15.

  38. 38

    Hodgson, Godfrey: Sidney Gottlieb obituary, auf: theguardian.com (11.3.1999).