Mehr als jede fünfte Person gab an, sich am Vortag über einen großen Teil des Tages hinweg einsam gefühlt zu haben. Besonders häufig war das in Ländern mit niedrigem Einkommen und in Subsahara-Afrika der Fall.
Wer sich einsam fühlt, ist auch häufiger unzufrieden mit dem eigenen Leben, hegt negative Gefühle und könnte sich eher vorstellen, das Heimatland zu verlassen. Auffällig ist: In wohlhabenden Ländern kommt Einsamkeit zwar seltener vor, sie wirkt sich dort aber deutlich stärker auf das Wohlbefinden der Bevölkerung aus.
Was schützt denn nun vor Einsamkeit? Laut Forschenden ist ein unterstützendes soziales Umfeld besonders wichtig: Menschen, die Freundschaften pflegen oder auf Verwandte zählen können, fühlen sich am seltensten einsam. Auch eine gute Gesundheit, ein höherer Bildungsabschluss, ein größerer Haushalt und ein Job gehen häufig mit weniger Einsamkeit einher.
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